Diese Vereinsmeisterschaften taten weh.
Mit elf Spielern (neun Herren, zwei Damen) waren zum jährlichen Einzel-Wettbewerb im Tischtennis deutlich weniger Teilnehmer als sonst angetreten – und zwei davon mussten die Halle lädiert verlassen.
Doch der Reihe nach:
Zunächst wurde in einer Fünfer- und einer Sechsergruppe gegeneinander gekämpft, die jeweils ersten vier sollten dann im K.O.-System weiterspielen. Ein starkes Turnier legte Jugendspieler Fabian Blach (1. Jungen) hin, der in der Gruppenphase unter anderem Vorjahressieger Lothar Veit (2. Herren) in fünf Sätzen bezwang und danach ausgerechnet gegen seine Mutter Ina Blach (1. Damen) antreten musste – und in vier Sätzen unterlag. Michael Zimbelmann (1. Herren) musste indes im letzten Gruppenspiel gegen Thorsten Schwalenberg (3. Herren) verletzt aufgeben. Dadurch rückte Lothar Veit kampflos ins Halbfinale vor, verlor dort gegen Hansi Kück (1. Herren) und belegte einen von zwei dritten Plätzen.
Im zweiten Halbfinale gewann Thorsten Schwalenberg in einem Fünf-Satz-Krimi gegen Ina Blach, die damit den zweiten Bronze-Pokal erhielt.
Auch das Finale wurde zum Krimi, erneut über fünf Sätze. Den letzten Satz spielte Hansi Kück ebenfalls hör- und sichtbar unter Schmerzen, wollte aber nicht aufgeben. Für Thorsten Schwalenberg war es nicht zuletzt deswegen schwer, die Konzentration zu bewahren. Er unterlag knapp im fünften Satz.

Herzlichen Glückwunsch an den neuen Vereinsmeister Hansi Kück

– und im nächsten Jahr dürfen es gern wieder ein paar Teilnehmer mehr sein.

 

 

(von links): Ina Blach (3. Platz), Thorsten Schwalenberg (2. Platz), Hansi Kück (1. Platz), Lothar Veit (3. Platz).

Foto: Matthias Veit